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Wie die Gemeinde Zernsdorf schnelles Internet bekam

Königs Wusterhausen, OT Zernsdorf

Fläche: 95,83 km², Einwohner: 33.370 (31. Dez. 2007), 348 Einwohner je km², 7 Ortsteile. www.koenigs-wusterhausen.de, schnelles Internet. Manchmal muss man als Bürgermeister einfach hartnäckig sein. Nachdem der Bürgermeister von Königs-Wusterhausen lange Jahre immer wieder vergeblich Anfragen an die Telekom gestellt hatte, nahm er Kontakt zu einem regionalen Telekommunikationsunternehmen auf.



Miteinander kommmunizieren:
Das war das Motto beim Spatenstich in Zernsdorf und beim Brandenburgtag.
Unternehmen, Anwohner, Bürgermeister, Politik und Medien überlegten gemeinsam, wie am schnellsten Breitbandanbindungen realisiert werden können.

Das Brandenburg/Berliner Telekommunikationsunternehmen DNS:NET InternetService GmbH, (www.dns-net.de) hatte seit 2006 verstärkt Bedarfsforschung bei DSL-und Telefonanschlüssen betrieben und in gezielten Regionen wie Bernau, Luckenwalde, Neuruppin (Brandenburg) oder Halberstadt (Sachsen-Anhalt) aufgrund der verstärkten Nachfrage nach DSL- und Telefonanschlüssen eine eigene Infrastruktur in der Fläche ausgebaut. Mit Erfolg: Für viele Unternehmen brachte das Verbesserungen in der Kommunikationsinfrastruktur mit sich, die Gemeinden hatten zumeist Standortvorteile bei der Neuansiedlung von Privat und Gewerbe. In Königs-Wusterhausen wurde nach dem Prinzip „flexibel, bedarfsorientiert, kommunikativ“ in Abstimmung mit dem Bürgermeisterbüro innnerhalb von drei Monaten komplett ausgebaut und in eigene DNS:NET Netze investiert.



Die Bauarbeiten sind gestartet und laufen mit Hochdruck.

Es blieb nicht aus, dass bislang völlig unterversorgte Ortsteile Bedarf anmeldeten. Resultat: im September 2008 gab es den ersten Termin zum Spatenstich im Ortsteil Zernsdorf. Anwesend waren Bundestagsabgeordnete, der Bürgermeister von Königs Wusterhausen: Stefan Ludwig, die Ortsbürgermeisterin von Zernsdorf, die Ortsbürgermeister von Niederlehme und Kablov sowie die Vertreter der Parteien. Auf diesem Podium konnten betroffene Einwohner und Firmen ihre Wünsche nach schnellem Internet konkretisieren und erste Informationen erhalten. Anfang Februar 2009 ging dann der Ortsteil Zernsdorf (Königs Wusterhausen, Brandenburg) an den Start. Dort waren bislang knapp 3000 Einwohner komplett von einer Infrastruktur abgeschnitten, die für viele andere zum Alltag gehört. Der Ausbau wurde von der DNS:NET in wenigen Monaten realisiert. In Zernsdorf ist damit erstmalig eine Breitbandversorgung von 20 Mbit/s garantiert; die Technik kann bis zu 50 Mbit/s leisten.

Informationsschreiben nach 4 Monaten Bauzeit: Breitband für Zernsdorf!

In den kommenden drei Monaten wird jetzt die Versorgung der Kablower mit Telekommunikationsprodukten und schnellem Internet realisiert.

Stefan Ludwi (ehm. Bürgermeister von Zernsdorf): „Normalerweise hätten bestimmte Gebiete noch weitere Jahre in der Warteschleife der Telekom gesteckt. Die Anträge lagen über fünf Jahre lang dort. Dank der unkomplizierten Zusammenarbeit mit der DNS:NET können Gewerbetreibende und Freiberufler endlich den dringend notwendigen Standard in der Arbeit mit modernen Kommunikationssystemen und bei der Datenübertragung nutzen. Für private und gewerbliche Neuansiedlung gibt es nun keine künstlichen Hürden mehr.“

Alexander Lucke, Geschäftsführer der DNS:NET kündigt an, dass 2009 weitere Regionen mit der schnellen Infrastruktur der DNS:NET ausgebaut werden sollen. Im Regelfall können Verbindungen bis zu 50 Mbit/s gestellt werden, DNS:NET realisiert aber auch spezielle Angebote für Geschäftskunden mit bis zu 100 Mbit/s. Es liegen mittlerweile über 500 Anfragen vor. Dazu gehören Gemeinden in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg. Alexander Lucke: „Die Bedarfsanalyse und Wirtschaftlichkeitsprüfung fand über mehrere Monate statt. Die Anfragen betreffen verstärkt den leitungsgebundenen und zukunftssicheren Ausbau, in wenigen Fällen die Funktechnik bis zu 3 Mbit/s.

Mit einigen Gemeinden laufen zudem Gespräche zu geplanten Fiber-to-the-Home Netzen. DNS:NET kann unabhängig von der vorhandenen Infrastruktur der Gemeinden überbauen.

Stand heute: Es ist durchaus zu merken, dass die Politik ein Zeichen mit dem Konjunkturpaket gesetzt hat. An dieser Stelle darf jedoch nicht aufgehört werden. Es kommt jetzt darauf an, dass Antragsverfahren und Gutachten möglichst schnell realisiert werden und keine Zeit mit unnötigen bürokratischen Hürden verloren geht. Mit entsprechender Unterstützung könnten viele Orte parallel ausgebaut werden.

DNS:NET setzt aufgrund der vielen Anfragen ein Beratungsbüro auf, damit die Bürgermeister Informationen über die Antragsverfahren für die sogenannten GWR Anträge erhalten können und die Leistungen des Konjunkturpaketes II in Anspruch nehmen.

Kontakt für Bürgermeister und Gemeinden unter: sales@dns-net.de, für Politik und Verwaltung breitband@dns-net.de .


 Zernsdorf

Stefan Ludwig

 Zernsdorfer Flagge