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VDSL Ausbau durch DNS:NET

DNS:NET realisiert in unterversorgten Gebieten schnelle VDSL-Anschlüsse. Hierbei löst das Unternehmen zwei Aufgaben:

1. Die Anbindung

Zunächst muss das schnelle Internet erst einmal in den Ort gebracht werden. In Berlin und mehreren Orten Brandenburgs verfügt DNS:NET bereits über eigene Netze und Knotenpunkte. Darüber hinaus kooperiert das Unternehmen mit nationalen Glasfaseranbietern. Hierdurch stehen der DNS:NET mehr als 3.000km Glasfaserleitungen in Brandenburg zur Verfügung. Das Unternehmen überträgt auf den Glasfaserringen mindestens 10.000 MBit/s und kann die Kapazität jederzeit auf bis zu 400.000 MBit/s erhöhen - Internet in Lichtgeschwindigkeit. Diese Glasfaserleitungen verlegt DNS:NET bis in den unterversorgten Ort.

2. Die Verteilung

Im zweiten Schritt muss die Internetanbindung im Ort auf die Kundenanschlüsse verteilt werden. Hierzu nutzt DNS:NET derzeit ausschließlich die neueste kabelbasierende VDSL2-Technologie. Das Signal kommt also als „richtiges DSL“ über das „bestehende Telefonkabel“ zum Kunden.

Warum kann DNS:NET nun den Kunden in einem Ort Anschlüsse mit 50 MBit/s zur Verfügung stellen, der bisher vom Netz abgeschnitten war?

DNS:NET stellt seine DSL-Technik nicht mehr in den zentralen (oft viele Kilometer entfernten) Hauptverteiler sondern an die Straße im „Zielgebiet“ – direkt neben den letzten Verteilerkasten des Kupfer-Telefon-Netzes. Von dort aus sind die Leitungen bis in die Häuser oft nur wenige hundert Meter lang, wodurch die hohen Geschwindigkeiten überhaupt erst realisierbar sind. Sogenannte Outdoor-DSLAMs verteilen das Signal auf die Haushalte.

Die Outdoor-DSLAMs müssen untereinander wiederum mit Glasfaserleitungen verbunden werden. Dadurch sind oft umfangreiche Tiefbauarbeiten im Ort nötig.

Derartige Netze wurden bereits in Orten wie Königs Wusterhausen (OT Zernsdorf, Niederlehme und Wernsdorf) realisiert.

Lassen die örtlichen Gegebenheiten es jedoch zu, kann DNS:NET auf diese aufwendige und teure Verkabelung verzichten. Hier wird dann an einem zentralen Punkt ein sog. Schaltverteiler aufgebaut. Dies bedeutet, dass die Deutsche Telekom in Kooperation mit der DNS:NET die bestehenden Kupferkabel anschneidet und so DNS:NET sämtliche Leitungen an einem zentralen Punkt im Ort übergibt.

Derartige Konzepte hat DNS:NET bereits in Orten wie Michendorf (OT Wilhelmshorst und Langerwisch) umgesetzt.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie DNS:NET in OPAL-Gebieten neue Glasfaserleitungen bis in die Häuser verlegt, sogenanntes FTTB/FTTH.